SPD Mitte vor Ort beim Innovationsbezirk Marktquartier

Stadtteil

BID-Vorsitzender Thomas Kirchhof (1.v.l.) im Gespräch mit den Sozialdemokraten aus der Innenstadt und Gerhard Merz

Am 26. Februar besuchte der Ortsverein Gießen-Mitte gemeinsam mit dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Gerhard Merz, MdL, im Rahmen der Reihe „SPD Mitte vor Ort“ das BID Marktquartier. Bei Thomas Kirchhof, dem ersten Vorsitzenden des „Innovationsbezirks“, und dem Quartiermanager Marko Fuhr informierten sich die Sozialdemokraten aus der Innenstadt über die Entwicklungen im Marktquartier.

Im BID Marktquartier sind etwa 80 Immobilieneigentümer, unter anderem am Marktplatz, Kirchenplatz und der Marktstraße zusammengefasst. Das Kürzel „BID“ stammt aus den USA und steht für Business Improvement District und heißt sinngemäß „Innovationsbezirk“. Als Besonderheit des Gießener Marktquartiers hob Thomas Kirchhof die hohe Zahl von Immobilieneigentümern vor Ort hervor.

Beim Rundgang durch das Marktquartier konnten sich die Sozialdemokraten von der Arbeit des 2007 gegründeten BID überzeugen. Dabei erläuterte Thomas Kirchhof den Teilnehmer/innen, wie das BID durch kleine Verschönerungen das Gebiet in der Innenstadt aufwerte. In diesem Sinne wolle man auch aus dem neu gestalteten Marktplatz „das Beste machen“. Als wichtiges Projekt benannten Kirchhof und Fuhr die Neugestaltung des Kirchenplatzes. Die Landesgartenschau im Jahr 2014 wird als große Chance gesehen.

Auf einhellige Zustimmung der teilnehmenden Sozialdemokraten stieß die kritische Haltung gegenüber der Videoüberwachung am Marktplatz. Laut Kirchhof sei diese keine Hilfe, wenn es um die Vermeidung von Vandalismus gehe. Nützlicher und effektiver als Videokameras sei eine ausreichende Polizeipräsenz.

Die Sozialdemokraten begrüßten die Arbeit des BID Marktquartier und sprechen sich für eine Verlängerung des Projekts aus. „Im Innovationsbezirk Marktquartier wird wichtige Vernetzungsarbeit zwischen Eigentümern, Gewerbetreibenden, Gießen Marketing GmbH und der Stadt geleistet. Zur Beteiligung der Betroffenen ist die Zusammenfassung in einem BID der geeignete Weg. Deswegen setzen wir uns auch für eine Fortführung über das Jahr 2011 hinaus ein“ erklärt Felix Diehl, Ortsvereinsvorsitzender in Gießen-Mitte. Ohne Verlängerung würde der Zusammenschluss Ende 2011 auslaufen.

 
 

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